Egal, ob soziale Gerechtigkeit, Naturkunde, wahre Verbrechen, seltsame Begebenheiten oder Einblicke in das Leben von Helden, die ihrer Zeit weit voraus waren – unsere in Kürze erscheinenden Dokumentationen werden unseren Mitgliedern faszinierende Geschichten bieten, die nirgendwo sonst zu finden sind. Über 147 Millionen Haushalte haben sich im vergangenen Jahr dafür entschieden, mindestens eine Dokumentation auf Netflix anzusehen, und wir erwarten, dass die kommenden Titel unseren Mitgliedern und ihren Freunden noch viel mehr Gesprächsstoff liefern werden. 

Zu den demnächst erscheinenden Dokumentarfilmen und -reihen von renommierten Filmemachern gehören Innocence Project – Gerechtigkeit für Justitia von Oscar®-Kandidatin Liz Garbus, Oscar®-Gewinner Alex Gibney und Oscar®-Gewinner Roger Ross Williams, Jeffrey Epstein: Stinkreich von Regisseurin Lisa Bryant und Oscar®-Kandidat Joe Berlinger, Gerichtsverfahren in den Medien von den ausführenden Produzenten Jeffrey Toobin und Steven Brill, den Oscar®-Gewinnern George Clooney und Grant Heslov für Smokehouse Pictures sowie Brian McGinn, Jason Sterman und David Gelb für Supper Club, sowie Sommer der Krüppelbewegung von Emmy®-Gewinnerin Nicole Newnham und Jim LeBrechts, der damit sein Regiedebüt gibt. Der Film wurde auf dem diesjährigen Sundance Film Festival mit dem Publikumspreis für US-Dokumentationen ausgezeichnet.

Das sind einige unserer erstklassigen Dokumentarfilme und -reihen, die in den nächsten Monaten auf Netflix Premiere feiern werden: 

Großkatzen und ihre Raubtiere (Miniserie, ab 20. März)

Unter den exzentrischen und kultigen Persönlichkeiten in der schrägen Welt der Großkatzenbesitzer sticht wohl niemand so sehr heraus wie der Country- und Westernsänger Joe Exotic, ein Waffen tragender Polygamist mit Vokuhila und Besitzer eines Zoos in Oklahoma. Der charismatische Joe und eine bunt zusammengewürfelte Truppe aus Drogenbaronen, Hochstaplern und Kult-Ikonen frönen der seltsamen Leidenschaft für große Raubkatzen und lieben den Status, der mit ihrem gefährlichen Hobby einhergeht. Die Rivalität zwischen den Großkatzen-Exzentrikern eskaliert, als Carole Baskin, eine Tierschutzaktivistin und Besitzerin einer Auffangstation für Großkatzen, ihnen ihr Geschäft vermiesen will und Joe wegen der Verwicklung in einen Auftragsmord verhaftet wird. In dieser Geschichte sind die Großkatzen offenbar weniger gefährlich als deren Besitzer. Die Regie übernahmen Eric Goode und Rebecca Chailkin. Chris Smith („FYRE: The Greatest Party that Never Happened“, „Jim und Andy“) und Fisher Stevens („Before the Flood“, „Bright Lights“) fungierten als ausführende Produzenten.

Fangio – Der Mann, der die Maschinen zähmte (Film, ab 20. März)

Nach einer 2016 von der University of Sheffield durchgeführten Studie ist Juan Manuel Fangio der beste Formel-1-Fahrer aller Zeiten. Die Dokumentation „Fangio – Der Mann, der die Maschinen zähmte“ versucht, die Gedankenwelt dieser Legende im Lauf seiner Karriere und in seinem Privatleben zu ergründen, um zu verstehen, was ihn und andere Fahrer dazu getrieben hat, immer wieder ihr Leben in Rennwagen zu riskieren, die schon genauso schnell wie die heutigen waren, aber nur minimale Sicherheit boten. Viele Fahrer überlebten damals nicht einmal eine einzige Saison. Die Regie führte Francisco Macri.

Sommer der Krüppelbewegung (Film, ab 25. März)
Nicht weit entfernt von Woodstock fand in einem Sommercamp für Teenager mit Behinderungen einst eine Revolution statt. Ihr Leben sollte nie wieder dasselbe sein und eine landesweite Bewegung entstand. „Sommer der Krüppelbewegung“ ist eine bislang weitgehend unbekannte Geschichte, die unter der Regie von Emmy®-Preisträgerin Nicole Newnham sowie dem Tonmeister und ehemaligen Camp-Teilnehmer Jim LeBrecht in Szene gesetzt wurde. Zu den ausführenden Produzenten gehören das ehemalige Präsidentenpaar Barack und Michelle Obama, Tonia Davis, Priya Swaminathan und der Oscar®-Kandidat Howard Gertler („How to Survive a Plague“).

Anleitung für einen Drogenskandal (Miniserie, ab 1. April)

2013 verhaftete die State Police in Massachusetts die 35-jährige Sonja Farak, weil diese als Angestellte in einem kriminaltechnischen Labor Beweise gefälscht hatte. Und das war offenbar erst der Anfang. Nach und nach kommen Details ans Tageslicht, nach denen Farak die Drogen, die sie testen sollte, auch selbst nahm. Wusste irgendjemand von diesen Vorgängen und wenn ja, seit wann? Die Drogensucht Faraks kommt ebenso ans Licht wie die Anzahl an Angeklagten, die aufgrund der gefälschten Drogentests verurteilt wurden, obwohl es wiederholt Versuche gab, die Vorfälle zu vertuschen. Die fesselnde vierteilige Dokureihe unter der Regie von Erin Lee Carr („Mommy Dead and Dearest“, „Dirty Money – Geld regiert die Welt“) untersucht einen wichtigen, aber im Dunkeln verborgenen Teil des amerikanischen Justizsystems. Neben der rekonstruierten, bewegenden Zeugenaussage von Farak vor den Geschworenen und Interviews mit Staatsanwälten und Experten erfahren wir erstmals etwas über Faraks Familie und tauchen tief in die Aktivitäten einer Angestellten eines kriminaltechnischen Labors ein, die Auswirkungen auf Tausende von Personen haben können.

Innocence Project – Gerechtigkeit für Justitia (Miniserie, ab 15. April) 

„Innocence Project – Gerechtigkeit für Justitia“ beleuchtet erstmals die persönlichen Geschichten hinter acht Justizirrtümern, die von der gemeinnützigen Organisation „Innocence Project“ und anderer Organisationen innerhalb des „Innocence Networks“ aufgedeckt wurden. Diese Organisationen setzten sich unermüdlich für die Aufhebung dieser Gerichtsurteile ein. Die neunteilige Serie setzt sich aus drei bewegenden Teilen zusammen: „Der Beweis“, „Der Zeuge“ und „Die Staatsanwaltschaft“. Diese Geschichten offenbaren die eklatanten Mängel des Strafrechtssystems der USA. Gleichzeitig zeigen sie, dass nicht nur ein Leben unwiederbringlich zerstört wird, wenn Unschuldige verurteilt werden, auch die Familien, die Opfer der Verbrechen und das Vertrauen in das System werden nachhaltig beeinträchtigt. Ausführende Produzenten und Regisseure von „Innocence Project – Gerechtigkeit für Justitia“ sind die Oscar®-Kandidatin Liz Garbus, der Oscar®-Gewinner Alex Gibney und der Oscar®-Gewinner Roger Ross Williams. Die Regie bei weiteren Folgen führten der Oscar®-Kandidat Jed Rothstein, der Emmy®-Gewinner Andy Grieve und Sarah Dowland.

Circus of Books (Film, ab 22. April)

Über 35 Jahre lang war das homosexuell ausgerichtete Pornogeschäft „Circus of Books“ ein Treffpunkt der LGBT+-Gemeinschaft in Los Angeles, wo man sich ohne Vorurteile austauschen konnte. Allerdings wussten auch die meisten Kunden nicht, dass die Eigentümer Karen und Barry Mason ein ganz normales Hetero-Paar waren, deren drei Kinder eine kirchliche Schule besuchten und das Geschäft ihrer Eltern gar nicht kannten. Auch vor ihren Freunden und der Familie verheimlichten die Masons lange die Art ihres Geschäfts. Während sie ihr Geheimnis wahrten, wurden sie Zeugen der aufkommenden HIV/AIDS-Epidemie, durch die sie eine ganze Generation ihrer wertvollen Beschäftigten verloren. Aber selbst in dieser Zeit offenbarten sie ihren Aktivismus nicht, sondern traten als ganz normale Geschäftsleute auf, die ihren Markt bedienten, bis das Internet nach und nach ihr Geschäft ruinierte. Mit Unterstützung des ausführenden Produzenten Ryan Murphy befragt die Künstlerin Rachel Mason in ihrer ersten Dokumentation „Circus of Books“ die am wenigsten radikalen Menschen in ihrem Leben – ihre Eltern –, wie es dazu kam, dass sie zu den größten Verkäufern homosexueller Pornografie in den USA wurden und warum Karen so negativ reagiert hat, als ihr eigener Sohn sich outete.

Eine geheime Liebe (Film, ab 29. April) 

„Eine geheime Liebe“ erzählt die unglaubliche Liebesgeschichte von Terry Donahue und Pat Henschel, die sich über einen Zeitraum von nahezu 70 Jahren erstreckt. Terry spielte einst in der professionellen Baseballliga für Frauen und war die Inspiration für den Kinofilm „Eine Klasse für sich“. Der Film erzählte allerdings nicht die wahre Geschichte der zwei Frauen, die sich zeit ihres Lebens verstellen mussten. Diese Dokumentation beginnt, als sich Terry und Pat aufgrund ihrer beruflichen Laufbahnen in Chicago zum ersten Mal begegnen, sich ihren konservativen Familien gegenüber outen und damit zu kämpfen haben, ob sie heiraten oder nicht. Aber trotz aller Probleme durch das Altern und durch Krankheiten hatte ihre Liebe auch in ihrem letzten Lebensabschnitt Bestand. Die Regie übernahm Chris Bolan, während Alexa L. Fogel, Brendan Mason und Ryan Murphy als Produzenten fungierten.

Cyntoia Brown: Die Geschichte einer begnadigten Mörderin (Film, ab 29. April) 

Die 16-jährige Cyntoia Denise Brown wurde 2004 in Nashville, im US-Bundesstaat Tennessee verhaftet. Ihr wurde zur Last gelegt, einen 43-jährigen Mann ermordet zu haben, der sie im Auto mitgenommen hatte, um ihre sexuellen Dienste in Anspruch zu nehmen. Sie wurde nach dem Erwachsenenstrafrecht zu lebenslanger Haft verurteilt – Cyntoias Schicksal schien besiegelt. Der Film zeigt die Komplexität eines Kindes auf, das in ihrer biologischen Familie als dritte einer durch Gewalt gegen Frauen geprägten Generation aufwuchs. Er beleuchtet, wie Gouverneur Bill Haslam 2019 nach fast 10 Jahren rechtlicher Hürden ihrem Gnadengesuch stattgab. Nachdem sich in dem Bundesstaat die Ansichten bezüglich des Strafmaßes für Jugendliche langsam verändert hatten, entschloss er sich angesichts ihrer Reife, Bildung und guten Führung als Häftling zu diesem Schritt. Regisseur Daniel H. Birman übernahm gemeinsam mit Cutterin Megan E. Chao die Produktion.

Psychedelische Abenteuer: Have a good trip (Film, ab 11. Mai)

„Psychedelische Abenteuer: Have a good trip!“ ist eine Dokumentation, die komische Geschichten über Trips von bekannten Schauspielern, Comedians und Musikern in den Mittelpunkt stellt. Mit Topstars nachgestellte Szenen und surreale Animationen lassen ihre wilden Halluzinationen wieder aufleben. In einer Mischung aus Comedy und ernsthafter Untersuchung nimmt sich „Psychedelische Abenteuer: Have a good trip!“ die Vor- und Nachteile, Wissenschaft, Geschichte, Zukunft, Einflüsse auf die Pop-Kultur und unendlichen Varianten von Halluzinogenen vor. Der Film beschäftigt sich mit wichtigen Fragen, wie „Können Halluzinogene eine Rolle bei der Behandlung von Depressionen und Suchterkrankungen spielen?“, „Helfen sie uns, sich mit der Sterblichkeit auseinanderzusetzen?“, „Bestehen wir alle aus dem gleichen Stoff?“, „Brauchen wir wirklich nur mehr Liebe?“ oder „Können Bäume sprechen?“. Zu den Mitwirkenden gehören unter anderem Adam Scott, Nick Offerman, Sarah Silverman, Ad-Rock, Rosie Perez, A$AP Rocky, Paul Scheer, Nick Kroll und Rob Corddry. Donick Cary zeichnet für Regie und Drehbuch verantwortlich. Die Produktion übernehmen Mike Rosenstein, Sunset Rose Pictures und Sugarshack 2000.

Have A Good Trip Adventures in Psychedelics

Gerichtsverfahren in den Medien (Serie, 11. ab Mai)

Vor dem Hintergrund der modernen US-Medienlandschaft, in der die Dramen in wirklichen Gerichtssälen immer mehr zu einer Form der Unterhaltung geworden sind, stellt „Gerichtsverfahren in den Medien“ die dramatischsten und denkwürdigsten Gerichtsverhandlungen der jüngsten Geschichte vor.  Durch die Fernsehübertragung von Verfahren haben kreative Darlegungen und publikumswirksames Auftreten eine völlig neue Bedeutung im Rechtssystem der USA erlangt, was die Vorgänge im Gerichtssaal grundlegend verändert hat. In sechs bewegenden Teilen untersucht „Gerichtsverfahren in den Medien“, auf welch vielfältige Weise die Presse die öffentliche Meinung über Schuld oder Unschuld vor, während und nach einem Prozess beeinflusst. In der Serie werden Fälle aus den verschiedensten Rechtsbereichen behandelt, darunter der wie für das Fernsehen gemachte Mordprozess um die Talkshow von Jenny Jones, die sensationelle Geschichte des politischen Niedergangs von Rod Blagojevich und der Fall des Amadou Diallo, eines unbewaffneten afrikanischen Einwanderers, der von Polizeibeamten in New York City durch 41 Schüsse getötet wurde.

„Gerichtsverfahren in den Medien“ist eine Produktion von Supper Club in Zusammenarbeit mit Smokehouse Pictures unter der Regie von Skye Borgman („Abducted in Plain Sight“), Garrett Bradley („Time“), Oscar®-Kandidat Yance Ford („Strong Island“), Emmy®-Kandidat Brian McGinn („Amanda Knox“), Sierra Pettengill („The Reagan Show“) und Tony Yacenda („American Vandal“). Die ausführenden Produzenten sind der Autor und Rechtsanwalt Jeffrey Toobin („American Crime Story“), der Journalist, Autor und Court-TV-Gründer Steven Brill, die Oscar®-Gewinner George Clooney und Grant Heslov für Smokehouse Pictures sowie Brian McGinn, Jason Sterman und David Gelb für Supper Club. 

Der amerikanische Traum vom Buchstabieren (Film, ab 23. Mai)

In den letzten 12 Jahren wurde der renommierte Buchstabierwettbewerb Scripps National Spelling Bee in den USA ohne Unterbrechung von einem Kandidaten oder einer Kandidatin mit indischen Wurzeln gewonnen. Dieser Trend gehört zur längsten in der Geschichte dieses Sports. „Der amerikanische Traum vom Buchstabieren“ erzählt von vier amerikanischen Schülern und Schülerinnen mit indischen Wurzeln, die ihren Traum vom Sieg bei diesem legendären Turnier verwirklichen möchten. Mit faszinierenden Einsichten von CNNs Dr. Sanjay Gupta und Fareed Zakaria, dem Comedian Hari Kondabolu, ESPNs Kevin Negandhi, dem Gewinner des Scripps National Spelling Bees 1999 Nupur Lala und vielen anderen untersucht der Film die Gründe für dieses unglaubliche Gewinnserie und was sie für die indisch-amerikanische Gemeinschaft bedeutet. Der Produzent Sam Rega übernahm auch die Regie. Chris Weller fungierte ebenfalls als Produzent.

Lenox Hill (Serie, ab10. Juni) 

Diese Dokumentation bietet einen hautnahen Einblick in die Höhen und Tiefen im Leben von vier Ärzten – zwei Neurochirurgen, einer Ärztin in der Notaufnahme und einer leitenden Gynäkologin – bei ihrer Arbeit im renommierten Lenox Hill Hospital in New York City. Mit außergewöhnlichem Zugang und einem unerschrockenen Blick dokumentiert die Serie, wie diese Ärzte und Ärztinnen versuchen, Privatleben und Beruf unter einen Hut zu bringen. Darüber hinaus wird der Weg der einzelnen Patienten nachgezeichnet. Von einer Geburt bis hin zur Gehirn-OP bietet jeder dieser Fälle einen selten tiefen Einblick in die komplexe, faszinierende und emotionale Welt der Medizin. Die Regisseure Barash und Ruthie Shatz fungierten auch als Produzenten.

LENOX HILL

Father Soldier Son  (Film, ab 19. Juni)

Diese tiefgründige Dokumentation der New York Times begleitet zehn Jahre lang eine Militärfamilie und wirft so einen generationenübergreifenden Blick auf die Bedeutung von Aufopferung, Bestimmung und amerikanischer Männlichkeit in den Nachwirkungen des Krieges. Die Regie führten Leslye Davis und Catrin Einhorn.

Athlete A (Film, ab 24. Juni) 

2016 erschien in der Zeitung Indianapolis Star der erste Bericht darüber, dass Larry Nassar die jungen Kunstturnerinnen der US-Nationalmannschaft systematisch missbraucht hatte. Diese Dokumentation begleitet das Reporterteam bei ihren Recherchen, die noch weitere Hinweise auf Misshandlungen und Vertuschungen ans Licht bringen. Die Regie übernahmen die BAFTA-Kandidaten Bonni Cohen und Jon Shenk („Immer noch eine unbequeme Wahrheit: Unsere Zeit läuft“, „Audrie & Daisy“).

Mucho Mucho Amor: Die Legende von Walter Mercado (Film, ab 8. Juli)

Mehrere Jahrzehnte lang unterhielt der bekannte, geschlechtsnonkonforme Astrologe Walter Mercado jeden Tag 120 Millionen Lateinamerikaner mit seiner Extravaganz und positiven Einstellung, bevor er sich unerwartet vom Bildschirm zurückzog. Die preisgekrönten Dokumentarfilmer Cristina Costantini („Science Fair – Junge Genies“) und Kareem Tabsch („The Last Resort“) führten für „Mucho Mucho Amor“ Regie, wobei Alex Fumero („I Think You Should Leave with Tim Robinson“) als Produzent fungierte.

Street Food: Latin America (Serie, ab Juli)

Die Hitserie „Streetfood“ von den Machern von „Chef’s Table“ startet in ein neues kulinarisches Abenteuer. Die neue Staffel entführt uns in sechs lateinamerikanische Länder und taucht ein in die lebendige Streetfood-Kultur von Oaxaca (Mexiko), Salvador (Brasilien), Buenos Aires (Argentinien), Lima (Peru), Bogotá (Kolumbien) und La Paz (Bolivien). Jede Folge erzählt Geschichten über das Durchhaltevermögen und die Kultur, die die Küche des jeweiligen Landes zum Leben erwecken. Schöpfer der Serie sind David Gelb und Brian McGinn, die zusammen mit Andrew Fried auch als ausführende Produzenten mitwirken. Dane Lillegard fungiert ausführender Co-Produzent.

David Attenborough: Mein Leben auf unserem Planeten (Film, ab 2020)

Dieser einzigartige Dokumentarfilm, der von den preisgekrönten Filmemachern von Silverback Films und der globalen Naturschutzorganisationen WWF produziert wurde, erzählt die Geschichte des Lebens auf unserem Planeten aus dem Blickwinkel eines Mannes, der mehr von der Natur gesehen hat als jeder andere. In seinen 93 Jahren hat Attenborough jeden Kontinent bereist, wilde Orte unseres Planeten erkundet und die Fauna mit all ihren Facetten und Wundern dokumentiert. Der Film spricht die größten Herausforderungen für das Leben auf unserem Planeten an und überbringt gleichzeitig eine hoffnungsvolle Botschaft für zukünftige Generationen.

Dick Johnson ist tot (Film, ab 2020)

Dick Johnson ist der vielleicht beliebteste Opa in ganz New York City. Doch der Psychiater im Ruhestand ist schon 86 und befindet sich in seinen letzten Lebensjahren. Um dem Unvermeidlichen unerschrocken die Stirn zu bieten, entwirft seine Tochter – die preisgekrönte Dokumentarfilmerin Kirsten Johnson („Cameraperson“) – ein geniales Experiment: Sie möchte das Leben von Dr. Johnson mit fantasievollen Vorstellungen über den Tod und darüber hinaus feiern. Gewappnet mit einer Trickkiste voller filmischer Magie und dem schwarzen Humor ihrer Familie stellen sich Vater und Tochter dem Unausweichlichen, das uns alle erwartet. Diese von Regisseurin Kirsten Johnson gedrehte Dokumentation, bei der sie auch als Produzentin fungierte, wurde auf dem Sundance Film Festival 2020 mit dem Sonderpreis der Jury für US-Dokumentationen in der Kategorie Innovation bei nichtfiktionaler Erzählung ausgezeichnet.

Dick Johnson appears in Dick Johnson is Dead by Kirsten Johnson, an official selection of the U.S. Documentary Competition at the 2020 Sundance Film Festival. Courtesy of Sundance Institute | photo by John Wakayama Carey. All photos are copyrighted and may be used by press only for the purpose of news or editorial coverage of Sundance Institute programs. Photos must be accompanied by a credit to the photographer and/or ‚Courtesy of Sundance Institute.‘ Unauthorized use, alteration, reproduction or sale of logos and/or photos is strictly prohibited.

Unsolved Mysteries (Miniserie, ab 2020) 

Sie ist wieder da: die legendäre Serie „Unsolved Mysteries“. Charakteristische Elemente der ursprünglichen Serie verschmelzen mit zeitgemäßen eindringlichen Geschichten, die von ihren starken Figuren leben. Die 12 neuen Folgen basieren auf den Erfahrungen gewöhnlicher Menschen, die Undenkbares durchgemacht haben – angefangen von dem Trauma, wenn eine geliebte Person auf unerklärliche Weise verschwindet oder einen schrecklichen Tod findet, bis hin zu dem schockierenden Erlebnis einer bizarren paranormalen Begegnung. Unterstützt von Kriminalbeamten und Journalisten geben Familienmitglieder Hinweise, präsentieren Theorien und identifizieren Verdächtige, in der Hoffnung, dass einer der Zuschauer den Schlüssel zur Lösung des Geheimnisses in Händen hält. Verantwortlich zeichnen die Macher der ursprünglichen Serie Cosgrove/Meurer Productions sowie 21 Laps Entertainment, die Produzenten von „Stranger Things“.

Jeffrey Epstein: Stinkreich (Miniserie, 2020)

Als der Multimillionär Jeffrey Epstein 2019 verhaftet wurde, hatte er ein Jahrzehnt damit zugebracht, mithilfe eines Netzwerks mächtiger Helfer, die ihm bei der Vertuschung seiner Verbrechen halfen, minderjährige Mädchen zu missbrauchen. Die vierteilige Dokureihe „Jeffrey Epstein: Stinkreich“ bringt eine erschreckende Geschichte ans Licht, die durch unerbittliche Manipulation und Sexhandel gekennzeichnet ist. Es sind hauptsächlich die Überlebenden von Epsteins Machenschaften, die mit ihren eindrucksvollen Berichten über ihre Erfahrungen zu Wort kommen und mir ihrer Stärke und ihrem Durchhaltevermögen Inspiration geben. Die Regisseurin Lisa Bryant untersucht die eklatanten Mängel eines Justizsystems, das es einem Sexualstraftäter ermöglichte, seiner Strafe so lange Zeit zu entgehen. Joe Berlinger („Ted Bundy: Selbstporträt eines Serienmörders“) ist ausführender Produzent der Dokureihe „Jeffrey Epstein: Stinkreich“, die von RadicalMedia und James Patterson Entertainment Production in Zusammenarbeit mit Third Eye Motion Picture Company produziert wurde.

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