„The Innocents“ ist eine unschuldig gute Netflix Serie (Review)

Seit dem 24. August 2018 gibt es wieder eine neue Netflix Original Serie, die es ziemlich in sich hat. Ganze Acht Folgen mit einer ungefähren Länge von 50 Minuten begleitet wir ein Mädchen namens June auf ihrer Reise herauszufinden wer sie ist.

Eines Tages flüchtet June mit ihrem Freund Harry nach Südlondon, um sich auf die Suche nach ihrer Mutter zu machen, welche vor einigen Jahren von zu Hause weggegangen ist. Auf ihrer Reise entdeckt sie, dass sie eine besondere Fähigkeit hat zu Wandeln.

Wenn sie in bestimmten Situationen ist und im Kontakt mit Menschen ist, nimmt sie deren Gestalt an und lässt den leeren Körper der Menschen zurück. So wird das Ziel ihrer Reise nicht nur ihre Mutter zu finden, sondern auch herauszufinden, was mit ihr selbst los ist.

So ziehen sich durch die 8 Folgen viele Hochs und Tiefs und Stück für Stück beginnt alles Sinn zu machen. Das Schöne an der Serie ist, man fühlt die ganze Zeit mit ihr. Wie sie liebt, leidet, mutig wird und kurz vor der Verzweiflung steht. Zudem ist man auch einem andauernden Spannungsbogen ausgesetzt wegen der Angst um ihrer Sicherheit, da sie von einigen Personen verfolgt wird.

Neben ihrer Geschichte wird während bei noch Abschnittsweise die Geschichte von ihrem Vater und der Mutter von Harry erzählt welche sich auf die Suche machen herauszufinden was mit ihren Kindern passiert ist. Außerdem bekommt man auch mit wo sich die Mutter in der Zwischenzeit aufhält und ein Stück weit was mit ihr passiert ist.

Die ganze Serie Endet in einem mitreisenden Ende, wozu ich hier nicht mehr sagen werde, da ich euch nicht spoilern möchte. 

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Von der filmischen Seite ist die Serie, meiner Meinung nach, sehr gelungen. Sie spielen gut mit Kameraperspektiven und es gibt viele schöne Stellen wo Musik bewusst länger eingesetzt wird, um eine passende Stimmung dadurch zu kreieren. Außerdem sind die Locations insbesonderst in Norwegen einfach unglaublich schön.

Ich muss ehrlich sagen, ich mochte die Serie. An manchen Stellen hat sie sich vielleicht ein bisschen gezogen und paar Sachen sind mir zum Ende noch nicht ganz klar aber trotz alledem war sie in sich schlüssig und perfekt für einen Eintägigen-Serien-Marathon.

Ich würde die Serie vom Aufbau mit anderen Netflix Originalen, wie “The Rain” oder “The OA” vergleichen. Da diese auch meistens aus einer Kerngruppe von wenigen Menschen besteht welche mit besonderen Tatsachen konfrontiert werden. Das alles in einer guten Länge von 8 bis 10 Folgen verpackt, gibt die Möglichkeit die Charaktere Personen auf emotionaler Weise auszubauen aber sich schlussendlich nicht zu sehr in die Länge zieht.

Alle 8 Folgen sind mit deutscher Synchronisation auf Netflix verfügbar.

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Von Simon