Ein Heim voll eigenwilliger alter Menschen, aufmüpfiges Personal und eine neue Leiterin, der dafür das Verständnis fehlt: In „Der letzte Wille“, der neuen Serie des SWR gerät ein Altenheim in Aufruhr. Wie schon bei ihrer Erfolgsserie „Die Kirche bleibt im Dorf“ versah Autorin und Regisseurin Ulrike Grote auch „Der letzte Wille“ mit schwäbischem Wortwitz und skurrilem Humor und schaut dabei mit liebevollem und schonungslosem Blick auf die späten Jahre des Lebens. Ab 25.9. stehen alle sechs Folgen in der ARD Mediathek.

Hat die Villa September eine Zukunft?

Ein Hort des Friedens war die Villa September vermutlich noch nie, denn die alten Leute, die dort leben, sind meinungsfreudig und zu meckern gibt es einiges in der vergangenen Pracht der Villa. Als aber die menschenfreundliche Besitzerin Dagmar Winkelmann plötzlich stirbt und ihre Nichte Ella die Altersresidenz übernimmt, wird es ungemütlich. Ella hat sich ihr Erbe eindeutig anders vorgestellt, als für ein marodes, unterfinanziertes Seniorenheim verantwortlich zu sein, dessen Bewohner mehrheitlich einen unverständlichen Dialekt sprechen. Doch dummerweise kann sie das Anwesen erst verkaufen, wenn keine*r der Alten mehr dort wohnt. Und so arbeitet Ella entschlossen an deren Vertreibung. Gespart werden muss sowieso, also fängt sie beim Essen an und hört beim Personal noch nicht auf. Den Bewohnern wird erst mal himmelangst. Dann aber mobilisieren sie ihr Widerstandspotential, und auch die Angestellten lassen nicht einfach alles mit sich machen. Alle Seiten entwickeln beträchtlichen Einfallsreichtum und die Intrigen gehen munter hin und her. Es wird stürmisch in der Villa September.

„Der letzte Wille“

Online first ab 25. September auf ARDMediathek.de

Freitag, 2. Oktober, 20:15 Uhr, Samstag, 3. Oktober, 20:15 Uhr und Sonntag, 4. Oktober 20:15 Uhr, jeweils in Doppelfolgen im SWR Fernsehen

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