Seit dem 16. August 2019 gibt es im deutschen Angebot des Streaming-Giganten Netflix die erste Staffel der russiche Sci-Fi Serie „Better Than Us“. Die sechszehn Folgen spielen in einem Zukunftsszenario, wo wir menschenähnliche Roboter haben, welche uns im Alltag helfen und grundsätzlich keiner Fliege etwas zu Leide tun. Doch als der Chef eines großen Roboterunternehmens einen illegale Roboter, in Form einer Frau, aus China importiert und dieser verschwindet wirbelt das alles auf.

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Das besondere an diesem Roboter, welchen den Namen Arisa trägt, ist, dass sie der erste Roboter ist welcher ein eigenes Gedächtnis und Emotionen entwickeln kann und in der Lage ist, Menschen zu töten. Um das emotionale Wohl des Roboters zu befriedigen sucht sich dieser eine Familie aus, welche gerade auf dem Weg ist auseinander zu brechen.

Wie dieser Roboter die Familie beeinflusst und mit ihren alltäglichen Problemen klar kommt ist ein spannender Verlauf, welcher neben den Entwicklungen der Roborterfirma und der wichtigen Rolle von Arisa dort, über die sechsen Folgen aufgebaut wird.

Die gefundene Familie von Arisa wird Kern der Serie und für den Zuschauer der Bezugspunkt. Sei es die süße 8 jährige Tochter, welche Arisa direkt als Ersatz-Mama sieht, oder der rebellische Teenager Junge, welcher ein Mädchen kennen lernt und dem Widerstand gegen die Roboter beitritt. Auch der Vater welcher von der Mutter verlassen wurde und das Sorgerecht nicht abgeben möchte, ist hin und her gerissen. Die Mutter hingegen wirkt immer sehr ablehnend gegenüber den Robotern und würde am liebsten mit ihren Kindern und ihrem neuen Mann nach Australien auswandern.

Mich persönlich hat die Serie zu Beginn an die britische Serie „Humans“ erinnert, welche ein ähnliches Thema aufgreift mit den Robotern. Jedoch ist Better Than Us mehr auf die Charaktere fokussiert und wie sich diese entwickeln als die komplette Gesellschaft. Das macht die so wissenschaftlich wirkende Serie emotionaler und nahbarer. Es werden zwar Technologien verwendet, welche wir zum momentanen Zeitpunkt nicht besitzen, aber es für viele in der Zukunft realistisch wirkt und diese Technologien sind meistens so in den Alltag integriert das es sehr authentisch wirkt.

Ich fand es erfrischend Mal einen neuen Cast zu sehen und die dezenten Einflüsse der russischen Kultur.

Die Folgenlänge von 45-60 Minuten bietet der Serie auch genug Zeit die Charaktere ordentlich auszubauen und die Ereignisse wirken nicht gehetzt. Andererseits hatte ich persönlich einen kleinen Durchhänger deswegen in der Mitte der Staffel aber zum Ende hat sie sich nochmal gut aufgebaut, sogar so, dass eine weitere Staffel gut passen würde.

Du kannst alle 16 Folgen im Streaming-Angebot von Netflix in Deutschland anschauen. Hier geht es direkt zum Stream.

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